Dietrich Abt
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Mittwoch, 20 September 2017
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Systemische Einzeltherapie

Psychotherapie ist ein Verfahren, das hilft, ohne Medikamente psychische Belastungen, Sorgen, Störungen, Probleme zu lösen oder zu lindern, auch die Behandlung psychosomatischer Störungen wie Rücken- oder Kopfschmerzen, erektiler Störungen, Schweißausbrüche etc. gehört zu den Aufgaben der Psychotherapie.

In der systemischen Einzeltherapie geht es darum, den Klienten und vor allem sein "Problemverhalten" (die gezeigten Symptome) auf dem Hintergrund seiner Beziehungen und seiner Umgebung zu verstehen. Probleme oder Symptome sind daher als Ausdruck von Kommunikation und Interaktion mit der Umwelt zu sehen. Oft sind in den leidvoll beschriebenen Anteilen schon Lösungsversuche für ganz bestimmte Ziele enthalten.

Da Familie, Freunde, Nachbarn oder Kollegen (soziale Systeme) des Klienten im Gespräch nicht anwesend sind, wird versucht, diese Bindungen und kommunikativen Bezüge sichtbar zu machen.

Ein wichtiger Bestandteil der systemischen Therapie ist es, dass ein Mensch sein Problem nicht als „persönliches Merkmal" für sich alleine hat, sondern das Leiden ein Teil einer als störend erlebten Interaktion angesehen kann, sozusagen als „Ungleichgewicht im System".

Die Systemische Therapie setzt ein großes Potential von Veränderungsmöglichkeiten und Selbstheilungskräften beim Menschen voraus.

So sind Therapien bezogen auf einen erarbeiteten Auftrag mit einer begrenzten Anzahl von Gesprächen in einem überschaubaren Zeitraum und mit größeren Abständen zwischen den Sitzungen möglich und erfolgreich.
Verhaltensmuster können erkannt und verändert werden und den Weg frei machen für neue und kreative Möglichkeiten.
Aus Krisen, Barrieren und Einengungen können Chancen und Möglichkeiten werden.

Vor dem Hintergrund tiefenpsychologischer Erkenntnisse bezieht die Systemische Therapie den Lebenskontext des Menschen ein und ist zukunfts- und ressourcenorientiert.

"Mein Stil ist es, von dem Klienten (oder dem System) so fasziniert zu sein, dass er nicht anders kann, als diese Faszination wahrzunehmen und früher oder später von sich selbst fasziniert ist." (Virginia Satir)