Dietrich Abt
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Freitag, 24 November 2017
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Datenschutz & Schweigepflicht

 

Ich erhebe, verarbeite und nutze Ihre Daten nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Diese Datenschutzerklärung gilt ausschließlich für die Nutzung der von mir angebotenen Websites. Sie gilt nicht für die Websites anderer Dienstanbieter, auf die ich lediglich durch einen Link verweise. Bei der Nutzung meiner Website bleiben Sie anonym, solange Sie mir nicht von sich aus freiwillig personenbezogene Daten zur Verfügung stellen. Personenbezogene Daten werden nur dann erhoben, wenn dies für die Nutzung der auf der Website angebotenen Leistungen, insbesondere Anfragen, erforderlich ist. Ich werde die von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten streng vertraulich behandeln. Ohne Ihre ausdrückliche und schriftliche Einwilligung gebe ich keine persönlichen Daten weiter, es sei denn, dass ich rechtlich dazu verpflichtet bin. Ich weise jedoch darauf hin, dass es bei der Übermittlung von Daten im Internet immer dazu kommen kann, dass Dritte Ihre Daten zur Kenntnis nehmen oder verfälschen.

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Schweigepflicht

Schweigepflicht und Abstinenz sind wichtige Bedingungen besonders für die psychotherapeutische Arbeit.

Die Schweigepflicht gilt vergleichbar auch für den Bereich der Supervision und der Organisationsberatung.

Die Beachtung von Schweigepflicht ist Voraussetzung für eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung.

 

Schweigepflicht des Psychotherapeuten

Von der ersten Kontaktaufnahme an unterliegen alle Informationen, die ich von meinen Klienten erhalte, der Schweigepflicht nach § 203 StgB.

  • Das bedeutet, dass ich als Psychotherapeut eine Verpflichtung zur Verschwiegenheit gegenüber Dritten habe. Diese Verschwiegenheit bezieht sich auf alle Aussagen, die Dritten Rückschlüsse über den Patienten ermöglichen können, d.h., die den Patienten gegenüber Dritten wieder erkennbar machen können. Dasselbe gilt für Personen, über die ein Patient Informationen gegeben hat. Selbstverständlich bezieht sich die Schweigepflicht auch auf die Tatsache, dass es einen Kontakt zwischen einem Patienten mit mir gibt. Vergleichbares gilt auch für die Bereiche Supervision und Organisationsberatung.
  • Im Einzelfall kann mich ein Klient von der Schweigepflicht entbinden, z.B. um mit einem anderen behandelnden Arzt/Psychotherapeut zu sprechen. Diese Entbindung muss in der Regel schriftlich erfolgen.
  • Auch das Vorliegen einer (schriftlichen) Entbindung von der Schweigepflicht bedeutet nicht, dass ich entsprechende Mitteilungen oder Aussagen mache oder dazu verpflichtet bin.
  • Als behandelnder Psychotherapeut berufe ich mich dann auf mein Aussageverweigerungsrecht als Zeuge vor Gericht, wenn die Beantwortung bestimmter Fragen mich in Konflikt mit meiner beruflichen Schweigepflicht bringt.
  • Ohne Einverständnis eines Patienten (vorausgesetzt ist selbstverständlich, dass alle Versuche, sein Einverständnis zu erhalten, erfolglos waren) werde ich diese Verschwiegenheit gegenüber Dritten nur dann aufgeben, wenn ich glaube, nur dadurch erheblichen Schaden oder eine Gefahr von meinem Patienten oder Dritten abwenden zu können oder zu müssen (zum Beispiel Selbst- oder Fremdgefährdung).

Vorkehrungen zur Wahrung der Schweigepflicht

Zur Wahrung meiner Schweigepflicht gehört auch, dass ich dafür sorge,

  • dass niemand Einblick in den Behandlungsverlauf nehmen kann;
  • dass niemand unbefugt Einblick in Behandlungsaufzeichnungen und sonstige Unterlagen nehmen kann.
  • dass ich ggfs. zwangsläufig Mitwissende (Angestellte) auf die Schweigepflicht hinweise und sie zur Verschwiegenheit verpflichte.